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Einweihung neues Mehrzweckfahrzeug

(Vom 03.01.2010)

Seit kurzem verfügt die Freiwillige Feuerwehr Gattendorf neben ihrem Löschgruppenfahrzeug nun auch über ein neues Mehrzweckfahrzeug und ist somit besser für den Ernstfall gerüstet als je zuvor. In festlichem Rahmen überreichte Bürgermeister Stefan Müller den Fahrzeugschlüssel an Kommandant Jürgen Tennert. Tennert freute sich, neben den Kameradinnen und Kameraden der eigenen Wehr, auch zahlreiche Abordnungen befreundeter Feuerwehren, unter anderem aus Gumpertsreuth, Döberlitz, Trogen, Regnitzlosau, Vierschau, Sachsgrün und Rehau, im Gattendorfer Feuerwehrgerätehaus begrüßen zu können. Ein besonderer Gruß galt außerdem den Vertretern der Gattendorfer Ortsvereine, den Führungsdienstgraden Kreisbrandbrandmeister Philipp Kemnitzer, Kreisbrandinspektor Thomas Reuther und Kreisbrandrat Helmut Wilfert sowie Vertretern der an der Fahrzeugbeschaffung und am Fahrzeugumbau beteiligten Firmen Autohaus Dornig, Feuerschutz Ludwig und Furtner & Ammer Fahrzeugtechnik.

In seiner Ansprache erläuterte der Kommandant den Grund für die Neuanschaffung. So habe man mit dem bisherigen, zwanzig Jahre alten Fahrzeug schon seit längerer Zeit große Probleme gehabt: Von Rost, über Schäden an Vergaser und Tank, bis hin zu einem verlorenen Auspuff. Als der Wagen dann auch noch ab und zu während der Fahrt den Dienst verweigerte und niemand mehr garantieren konnte, dass die Kameradinnen und Kameraden auf der Fahrt zum nächsten Einsatz nicht liegen bleiben, sei klar gewesen, dass ein Ersatz her muss.

Die Wahl fiel auf ein Fahrzeug des Typs Opel Movano, das von der Firma Dornig geliefert, von der Firma Feuerschutz Ludwig ausgestattet und von der Firma Furtner & Ammer umgebaut wurde. Allen drei Firmen dankte Kommandant Tennert für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Man sei sehr erfreut ein Auto erhalten zu haben, das genau auf die Bedürfnisse der Feuerwehr Gattendorf zugeschnitten sei. So fänden alle Gerätschaften und Werkzeuge Platz, die im Löschgruppenfahrzeug nicht mehr unterzubringen seien. Die Ausrüstung umfasse vor allem das komplette Material zur Verkehrsabsicherung, das die Einsatzkräfte zum Beispiel bei Unfällen auf der Autobahn schützen solle. Aber auch die Insektenschutzausrüstung, ein Mehrzweckzug mit einer Zugkraft von bis zu 64 kN oder eine große Tauchpumpe gehörten zur Beladung. In besonderem Maße würdigte er auch die Arbeit seines Stellvertreters Andreas Finger, der in federführender Weise die Abstimmung mit dem Fahrzeugausrüster übernommen habe.

Bürgermeister Stefan Müller betonte, es sei klar gewesen, dass eine Ersatzbeschaffung getätigt werden muss. Er unterstrich die zentrale Rolle, die die Feuerwehr im Sicherheitskonzept der Gemeinde einnimmt und dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Ehrenamtliches Engagement für das Wohl der Allgemeinheit. Er meinte, solange es Menschen gäbe, die freiwillig für andere da sind und ihnen aus der Not helfen, könne es um unsere Welt nicht so schlecht bestellt sein. Allerdings sei die Bereitstellung der nötigen Finanzmittel für ein neues Feuerwehrauto angesichts der momentanen kommunalen Haushaltssituation nicht unbedingt einfach gewesen. Der Bürgermeister zeigte sich dankbar, dass neben dem Verkaufserlös des alten Fahrzeugs und einem Zuschuss der Regierung von Oberfranken auch Spenden von Privatpersonen und Gewerbetreibenden in der Gemeinde in Anrechnung auf den Kaufpreis gebracht werden konnten. Auch der Feuerwehrverein habe sich natürlich finanziell an der Anschaffung beteiligt.

Kreisbrandrat Helmut Wilfert freute sich über die Indienststellung des neuen Autos. Er erinnerte daran, dass die Ausrüstung der Feuerwehren mit dem richtigen Gerät ernorm wichtig und einfach notwendig sei. So gäbe es Gemeinden, in denen trotz Bevölkerungszuwachses immer weniger in den Brandschutz investiert werde, was wohl eindeutig der falsche Weg sei. Er lobte Bürgermeister Müller und seine Gemeindräte dafür, dass sie sich ihrer Verantwortung für den Bürger bewusst seien und machte klar: Das Feuerwehrauto ist kein neues Spielzeug für die Feuerwehr, sondern ein notwendiges Werkzeug um im Ernstfall Leben retten zu können.

Auch alle anwesenden Vertreter der befreundeten Feuerwehren und Vereine freuten sich über die Übergabe des neuen „Florian Gattendorf 11/1“ und wünschten allzeit gute Fahrt und immer eine sichere Rückkehr von allen Einsätzen.

Auf dem Bild: Kommandant Jürgen Tennert, Kreisbrandmeister Philipp Kemnitzer, stellvertretender Kommandant Andreas Finger, Vorstand Heiko Jaretzke, Kreisbrandinspektor Thomas Reuther, Alexander Hofmann (Autohaus Dornig), Rudi Furtner (Furtner & Ammer), Stefan Ludwig (Feuerschutz Ludwig), Kreisbrandrat Helmut Wilfert, Bürgermeister Stefan Müller

Übergabe MZF

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